SV Hösel hat das Auswärtsspiel beim Lokalrivalen Ratingen 04/19 nach einem frühen Rückstand eindrucksvoll gedreht und sich am Ende mit 7:4 durchgesetzt. In der im Kinderfußball üblichen Spielstruktur über vier Viertel zeigte die Höseler E1 vor allem im dritten Abschnitt ihre stärkste Phase.
Der Start in das Derby verlief aus Höseler Sicht denkbar ungünstig. Bereits wenige Sekunden nach dem Anpfiff nutzte Ratingen ein Geschenk zur frühen Führung und legte kurz darauf das 2:0 nach. Erst danach fand der SV Hösel besser ins Spiel. Ein schöner Spielzug führte schließlich zum Anschlusstreffer: Leandro verkürzte auf 2:1 und brachte seine Mannschaft zurück in die Partie.
Im zweiten Viertel erhöhte Ratingen zunächst auf 3:1. Doch Hösel blieb dran. Max traf wenig später per Fernschuss zum 3:2. In der Folge drängten die Gäste auf den Ausgleich – Jan hatte gleich zweimal die große Chance auf das 3:3, scheiterte jedoch jeweils knapp.
Der dritte Spielabschnitt brachte schließlich die Wende. Nach einem frühen Pfostenschuss von Pierre gelang Mats nach starkem Ballgewinn von Leandro der Ausgleich zum 3:3. Kurz darauf drehte Hösel das Spiel komplett: Pierre traf nach Doppelpass mit Johann zum 3:4 und erhöhte wenig später nach erneut sehenswertem Zusammenspiel sogar auf 3:5. Hösel dominierte nun das Geschehen, erspielte sich weitere Chancen und baute den Vorsprung durch Mats weiter aus, dessen Abschluss über beide Pfosten hinweg zum 3:6 ins Netz sprang.
Auch im letzten Viertel blieb Hösel die aktivere Mannschaft. Torhüter Benjamin bewahrte sein Team mit einer starken Fußabwehr und einer weiteren Parade aus kurzer Distanz vor einem möglichen Anschlusstreffer. Ratingen gelang zwar noch das 4:6 durch eine missglückte Hereingabe, die sich ins lange Eck senkte, doch Maxim stellte mit einer starken Einzelleistung den alten Abstand wieder her und sorgte für den 4:7-Endstand.
Nach einem schwierigen Start zeigte der SV Hösel im Derby große Moral, überzeugte mit starkem Pressing und zahlreichen Ballgewinnen und entschied die Partie dank einer dominanten Phase im dritten Viertel letztlich verdient für sich.


